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Tinnitus * Burnout * Entspannung Neuro-Feedback bei chronischem TinnitusEin Tinnitusleiden gilt als chronisch, wenn es länger als ein halbes Jahr besteht und durch die herkömmlichen medizinischen Behandlungstechniken keine Verbesserung mehr erreicht werden kann. Falls Sie davon betroffen sind, eine Reihe von medizinischen Untersuchungen und Behandlungen bereits hinter sich haben, so sind Sie der 'erfahrene Leidende', den ich mit dieser Webseite ansprechen möchte. Sie besitzen auch bereits ein Wissen um die Tinnituserkrankung.Nach einigen neueren wissenschaftlichen Untersuchungen kann durch ein Neuro-Feedback-Training (EEG-Feedback-Training) Abhilfe geschaffen werden. Das Training beruht auf den Befund, dass bestimmte Anteile in den EEG-Frequenzspektren auffällig verändert sind: der Anteil an Alpha-Frequenzen ist zu niedrig und der Anteil an Delta-Frequenzen zu hoch - im Vergleich mit Personen ohne Tinnitus. Das Training zielt deshalb auf eine Normalisierung der EEG-Spektren, wodurch eine Linderung der Ohrgeräusche, manchmal sogar ihr Verschwinden erreicht werden kann. |
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Training erfordert Ausdauer, Geduld, Wiederholungen und auffrischendes Üben und zielt u.a. auf das Erlernen einer veränderten Haltung, die sich von den Geräten wieder ablösen wird, um das Erlernte auch ohne Geräte weiter zu üben. Training allein hilft jedoch dann nicht viel, wenn es dazu dienen soll, die Beschäftigung mit psychischen Konflikten zu umgehen. Denn ähnlich wie beim Leiden an Schmerzen, gibt es auch beim Leiden am Tinnitus oft neben dem physischen noch einen emotionalen Anteil.
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Neuro-Feedback bei Burn-OutDurch ein EEG-Frequenztraining in anderen Frequenzbereichen (Alpha+SMR steigern, Theta absenken; Alpha+SMR liegt zwischen 8 und 15 Hz; Theta zwischen 4 und 7 Hz) können Erschöpfungszustände gebessert werden. Auch hier gilt, was bereits oben über das Training und die Ausrüstung festgestellt worden ist.'Burn-Out' ist eng umschrieben zu verstehen: bei starkem Energieverlust, bei Verlust von Ausdauer- und Konzentrationsfertigkeiten, wenn man sich erschöpft fühlt als Folge von Überarbeitung, die man über die eigenen Grenzen hinaus betrieben hat. Auch hier hilft das Training wiederum nicht bei emotional bedingten Konflikten, die oft einer depressiven Entwicklung zugrunde liegen. (Wer sich über seinen Chef ärgert und in eine Depression abrutscht, hat meist einen Konflikt!) Bei Interesse rufen Sie bitte in meiner Praxis zu den telefonischen Sprechzeiten an. Schreiben Sie bitte kein Email, um weitere Fragen zu stellen, sondern rufen Sie an, um alle für Sie wichtigen Fragen zu besprechen. | |
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Bio-Feedback zur Entspannung und StressbewältigungBiofeedback beruht auf einfacheren biophysikalischen Signalen, als es jene sind, die ein EEG-Gerät von der Kopfhaut abnimmt. Auch die Biofeedback- Signale werden verstärkt und über ein Computerprogramm wahrnehmbar gemacht. Verwendet werden die Hautleitfähigkeit, die Hauttemperatur, die Muskelspannung, die Atemfrequenz und die Herzfrequenz. So werden psycho-physiologische Zusammenhänge, die ansonsten unbemerkt verlaufen, der bewussten Wahr- nehmung zugänglich. Biofeedback trägt dazu bei, diese psycho-physiologischen Zusammen- hänge besser zu verstehen, und hilft, sie zu regulieren. Biofeedback und Neurofeedback haben nichts mit der Berechnung von Biorhythmen oder sonstigen Außenseitermethoden zu tun; es sind wissenschaftlich abgesicherte Behandlungsmethoden. Biofeeback ist vorallem hilfreich zur Stressregulation! |
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Die StressreaktionStress steigert die Aufmerksamkeit und die Wachheit, die innere Anspannung wächst, Angst oder Ärger werden virulent. Der Körper reagiert u.a. mit einer erhöhten Anspannung der Muskulatur (Schulter- Nacken- Muskulatur, Kiefermuskulatur, große Muskeln in den Beinen), einer erhöhten Herzfrequenz, einer veränderten Durchblutung, einem erhöhten Blutdruck und einem gesteigerten Pulsschlag, einer schnelleren Atmung und einer vermehrten Schweißproduktion. (Die Grafik zeigt den Ablauf der normalen Stressreaktion, die sich jeden Tag vielfach wiederholt. Das Wissen darum gehört eigentlich in die Schulbücher.) Die Physiologie der emotionalen Abläufe ist heute dieselbe wie zu Vorzeiten. Doch die modernen „Stressoren" sind häufiger in den beruflichen Konflikten mit dem Chef und den Arbeitskollegen oder in den privaten Bereichen (familiäre Probleme, soziale Ängste) zu suchen. Nicht selten arbeiten die die Stressreaktion erzeugenden Systeme in uns konträr zu den Meinungen unseres Verstandes und produzieren Anspannung, Angst oder Ärger dort, wo unser Verstand keine Anlässe oder gar Gründe zu finden vermag. So kommt es nicht nur zu einer ausgeprägten Stressreaktion, sondern darüberhinaus zu einer dysfunktionalen Einschätzung dieser Reaktion, die diese wiederum verstärkt und damit zur Aufschaukelung der Symptomatik beiträgt. Haben sich solche dysfunktionalen Einschätzungen einmal befestigt, so können sie ihrerseits eine Angstreaktion samt den dazugehörenden körperlichen Reaktionen auslösen oder aufschaukeln. Ein Teufelskreis hat sich herausgebildet!
Erfolg beruht auf Ausdauer, Geduld und Übung! © 2012 by Dr. Wolfgang Palm * www.wopalm.com * Kopieren nur mit Zustimmung des Autors * Letzte Überarbeitung: Januar 2012 |
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