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»Gute« Gründe |
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© 2005 - 2007 by Dr. Wolfgang Palm * www.wopalm.com | Kopieren nur mit Zustimmung des Autors
• »Ich will Selbstvertrauen aufbauen!«Mangelndes Selbstvertrauen ist ein Phänomen, das nur selten alleine auftritt. Meistens ereignet es sich im Verbund mit weiteren unangenehmen Phänomene, wie Ängsten vorm Alleinsein oder vorm Zusammentreffen mit Menschen, mangelnder Schlagfertigkeit, Ängsten in der Öffentlichkeit zu sprechen oder sich sonstwie zu blamieren. Oder das Selbstvertrauen schwindet phasenweise, wenn depressive Verstimmungen auftreten, und diese werden wiederum befördert durch eine innere selbstkritische Instanz, die schon bei kleinen Fehlern furchterregend laut wird. Selbstvertrauen kann nicht heißen, für andere überzeugend aufzutreten, sondern dem eigenen basale Gefühlssystem und dem eigenen Urteilsvermögen vertrauen.
Kennen Sie das? Mit heimlicher Bewunderung sehen Sie dem sicheren Auftreten anderer Leute zu: "Wie machen die das bloß?" Nachts geht Ihnen durch den Kopf, wie schön es wäre, wenn Sie das auch könnten. Dann hätten Sie eine bessere Bezahlung bei weniger Überstunden, eine harmonischere Stimmung zu Hause und wirklich erholsame Urlaubstage. Sie machen sich zu oft zuviele Gedanken, von denen Sie zugleich denken, dass sie überflüssig sind. Sie fühlen sich zu abhängig von der Meinung anderer und bekümmern sich darum, was diese über Sie denken könnten. Sie spüren, dass Sie in eine Sackgasse kommen werden, wenn Sie so weiter machen. Zum glücklichen Leben fehlt Ihnen etwas Wichtiges: "Selbstvertrauen" heisst Ihr Schlüsselwort zur Erklärung Ihrer Schwierigkeiten! Sie brauchen mehr Selbstvertrauen! • »Ich will Ziele bilden und sie auch erreichen!«Oder haben Sie folgende Erfahrung gemacht? Ihre emotionalen Beschwerden kümmern sich wenig um Ihre gewonnenen Einsichten und um die Ihnen bekannten Ursachen aus der Kindheit. Genau genommen können Sie weder sagen, welches die Ursachen wirklich sind, noch wissen Sie, wie Sie mit Ihren Einsichten Ihr tägliches Leben bewältigen und Ihre Beschwerden verbessern können. Sie fragen sich zu Recht ob weiteres Nachdenken über sich selbst Ihre Gefühlslage jemals bessern wird oder ob es nicht zweckmäßiger wäre, die in der Therapie erarbeiteten Strategien zur Bewältigung des Alltags einzusetzen. • »Ich möchte ein positives Gefühlsleben haben!«Selbstzweifel, Grübeln und starkes Stimmungstief sind Bestandtteile einer depressiven Verstimmung. Zudem wird oft noch im Kopf eine Stimme laut, die einem selbst für die schlechte Verfassung kritisiert und die das selbstkritische Nachdenken weiter befördert. Doch durch das selbstanalysierende Nachdenken wird meist jene innere selbstkritische Instanz unterstützt, die zur Aufrechterhaltung der depressiven Verstimmung entscheidend beiträgt. So öffnet sich eine Spirale abwärts.
Oder kennen Sie das? Ihre Stimmung sinkt öfters unter den Nullpunkt und Sie haben diverse vegetative Beschwerden. Die Mediziner können keine klare Diagnose stellen und sagen: "Vielleicht haben Sie zuviel Stress!" Diese Feststellung tröstet zwar, doch sie hilft Ihnen nicht weiter. Sie schleppen sich oft lustlos durch den Tag und versuchen seit längerem schon Ihren dunklen Gedanken durch positives Denken zu bemeistern. Das jedoch funktioniert eher schlecht als recht. Sie stellen neuerdings fest, dass Sie Ihre Schwierigkeiten immer häufiger zu durchdenken versuchen, was jedoch Ihre Stimmung noch weiter nach unten bringt und die Gedankenmühle in Ihrem Kopf erst richtig antreibt. Sie suchen dringend einen Ausweg aus Ihrer seelischen Zwickmühle.
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