Dr. Wolfgang Palm, Praxis für Hypnose, Hypnotherapie, Verhaltenstherapie
Hucky

Irrtum 2: Der Therapeut verkündet was falsch und richtig ist

Irrtum 3: Verhaltenstherapie ist Seelenklempnerei

Verhaltenstherapie  *  Kognitive Therapie  *  Hypnose  *  Hypnotherapie 

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie entstand zu Beginn des 20. Jhds. als Behandlungstechnik für starke Ängste und wurde im Laufe der Jahrzehnte zu einem Behandlungsverfahren für viele psychische Störungen (Zwänge, Depressionen, somatoforme Beschwerden und andere). Ursprünglich dienten die klassischen Lerntheorien (Stichworte: Stimulus, Response, Konditionierung, Verstärkung) als Begründungen, doch die Vielfalt der heutigen Behandlungsmethoden hat den Zusammenhang mit den Lerntheorien längst schon gesprengt. Hierzu haben insbesondere die kognitiven Behandlungsmethoden beigetragen, deren Entwicklung Mitte des 20. Jhd. begann. Für die Behandlung grundlegend ist die Erkenntnis, dass die Entstehungsgeschichte einer Störung einerseits, und die Gründe ihre Fortdauer andererseits, unterschiedlichen Regeln gehorchen. Daher stehen in der Verhaltenstherapie die aktuellen Situationen im Vordergund und die Bewältigung der Störung findet nicht auf der therapeutischen Couch, sondern im »richtigen Leben« statt.

Die heutige Verhaltenstherapie besteht aus einem breit gefächerten Verfahrens- und Behandlungsspektrum, dessen Wirksamkeit von der Psychotherapieforschung nachgewiesen worden ist. Die Behandlung fördert das aktive Herangehen an die Schwierigkeiten, beispielsweise durch Verhaltenstrainings (Problemlösetraining, Selbstsicherheitstraining u.a.) und durch Methoden zur Veränderungen von Gedankenabläufen und negativen Gefühlen. Doch keine Therapie ist lediglich eine Sammlung von Verhaltenstechniken; ein so grobes Mißverständnis wird leider noch allzu oft mit dem Namen »Verhaltenstherapie« verknüpft. Die Veränderung der Selbstwahrnehmung ist unabdingbarer Therapiebestandteil, ebenso das Lernen, wie man Probleme löst, Selbständigkeit und Eigenintiative entwickelt. In jeder Behandlung steht die individuelle Person im Zentrum, wobei die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient(in) und die Einbeziehung von Gefühlsabläufen genauso wichtig ist, wie Anwendung einzelner Verfahren. 

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Irrtum1: Hypnose ist beschwörendes Ein- und Ausreden

Hypnose

Hypnosetechniken haben in Europa als heilkundliches und psychotherapeutisches Verfahren eine lange Tradition (z.B. bei psychosomatischen Leiden, Ängsten und Depressionen). Ende des 19. Jahrhunderts wurde das "Hypnotisieren" von unklaren Vorstellungen gereinigt und das Phänomen "Trance" als ein Zustand erkannt, der auch unter alltäglichen Umständen auftreten kann. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelten sich an vielen Universitäten experimentelle Forschungen über die Wirkungen von Hypnose, die bis heute eine beachtliche Zahl von Phänomenen geklärt und für Behandlungszwecke nutzbar gemacht haben. Schneller und spontaner als in Gesprächen enstehen in Trance jene emotionalen Reaktionen, die wichtige Veränderungen im Denken und Handeln einleiten. Daher ist die Hypnose wegen ihres guten Zugangs zu den (oft unbewussten) Gefühlen ein wirksames Behandlungsverfahren für viele seelische Schwierigkeiten. Die klassischen Hypnosebehandlungen standen jedoch im Ruf, schnell Veränderungen herbeizuführen, die jedoch oftmals nur von kurzer Dauer waren. Das hat sich durch die Fortentwicklung der Hypnose zur Hypnotherapie (Hypnosetherapie) grundlegend geändert, insbesondere durch Neuerungen in der Behandlungstechnik, die mit dem Namen von Milton E. Erickson verbunden sind. Die heutige Hypnosetherapie ist mehr als ein oder zwei Hypnosesitzungen, sie ist eine eigenständige Behandlungsmethode.  
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Labyrinth ziel
Ein Problem hat einen Ist-Zustand und eine Ziel-Vorgabe und lebt von dem erfolglosen Bemühen, die Zielvorgabe zu erreichen.
 
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